Liselotte Nold

Namensgeberin unserer Schule

 

Liselotte Nold wird als Elisabeth Charlotte Sammetreuther am 22. April 1912 als älteste Tochter der Eheleute Julius und Luise Sammetreuther in München geboren. Über ihren Vater,  Gemeindepfarrer im Fränkischen, lernt sie noch als Schülerin den Vikar Karl August Nold kennen. Nach ihrem Abitur 1931 heiraten die Beiden und ziehen nach Nördlingen, wo Karl August bis 1936 als Gemeindepfarrer Dienst tut. Ihre eigenen beruflichen Ziele, Ärztin oder Psychotherapeutin zu werden, gibt sie auf, um sich ganz den Aufgaben einer Pfarrfrau zu widmen. Die Ehe bleibt kinderlos. Nach dem Tod ihres Mannes beginnt sie 1942 für den Bayerischen Mütterdienst in Stein bei Nürnberg zu arbeiten, dessen Leitung sie 1965 bis zu ihrem Tod 1978 inne hat. In ihrer leitenden Tätigkeit engagiert sie sich leidenschaftlich für den Wandel der Geschlechterrollen und  gegen die Idealisierung der Mutter- und Frauenrolle der damaligen Zeit. Als erste Frau erhält sie von der evangelisch-theologischen Fakultät der Universität München als Anerkennung für ihre wissenschaftliche Arbeit die Ehrendoktorwürde verliehen. Mit nur 66 Jahren stirbt sie am 5. Juli 1978. 1983 erhalten die Berufsbildenden Schulen der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Nördlingen ihren Namen.

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