Historie

Im Sommer 1911 starten engagierte evangelische Bürgerinnen und Bürger Nördlingens mit einer Vereinsgründung das Projekt „Töchterschule mit Koch- und Haushaltungsschule in evangelischer Trägerschaft“. Bereits 1912 erfolgt die Grundsteinlegung für den Schulneubau vor dem Reimlinger Tor und im September 1913 die Aufnahme des Unterrichtsbetriebs. 1926 wird das Gebäude durch den Anbau des heutigen hinteren Treppen- hauses mit den dazu gehörigen Unterrichtsräumen nach Nordosten erweitert.
In der Zeit des Nationalsozialismus büßt die Schule zwischenzeitlich (1938-1945) ihre kirchliche Trägerschaft ein und wird eine städtische Schule. Nach dem 2.Weltkrieg leiten Diakonissen aus Neuendettelsau die Bildungs-einrichtung, die Trägerschaft geht wieder in die Hände des evangelischen Hausfrauenvereins über.

1964 endet die Ära der Diakonissen, die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde übernimmt die Trägerschaft. Die Schulleitungsverantwortung wird in weltliche Hände gelegt. 1967 erfolgt die Errichtung eines modernen Internatsgebäudes. 1983 erfolgt die Namensgebung der Berufsbildenden Schulen in Liselotte-Nold-Schule. 1988 werden die beiden Berufsfachschulen für Hauswirtschaft und Kinderpflege um eine Fachschule für Altenpflege erweitert. 2004 kommt eine Berufsfachschule für Altenpflegehilfe und 2011 eine Berufsfachschule für Ergotherapie hinzu. Ab 2001 beginnt der schrittweise Aufbau eines Fort- und Weiterbildungsinstituts, sowie die Planung für die komplette Sanierung und den Umbau des historischen, denkmalgeschützten Jugendstilbau, die in den Jahren 2006 bis 2010 in mehreren Bauabschnitten realisiert wird. Pünktlich zum 100-jährigen Bestehen der Schule wird im Herbst 2013 an der Stelle des früheren Internats ein moderner Erweiterungsbau seiner Bestimmung übergeben.

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